Zwei Rentner, je 500.000 Euro, je 20.000 Euro Entnahme im Jahr (4 % Startrate, jährlich um 2 % Inflation erhöht), exakt dieselben 30 Jahresrenditen — nur in anderer Reihenfolge. Einer endet mit rund 1,2 Mio. Euro Restkapital. Der andere ist nach 22 Jahren pleite. Gleiche Renditen, gleiche Entnahme, gleicher Start. Der einzige Unterschied: ob das schwache Jahrzehnt am Anfang oder am Ende der Entnahme liegt. Ein schwaches erstes Jahrzehnt ist verheerender als dieselbe Schwäche zwanzig Jahre später. Das ist das Sequenzrisiko, und es ist der Grund, warum die 4-Prozent-Regel keine Renditegarantie ist, sondern eine historische Untergrenze aus US-Daten von 1994, die für ein Euro-Depot mit 50 Jahren Horizont auf 2,8 bis 3,2 % schrumpft.
Woher die 4 % kommen, und was 1994 eigentlich gemessen wurde
Die 4-Prozent-Regel hat einen konkreten Ursprung. William Bengen veröffentlichte 1994 die Studie „Determining Withdrawal Rates Using Historical Data”. Sein Setup: 50 % US-Aktien, 50 % US-Anleihen, 30 Jahre Horizont, inflationsangepasste Entnahme, rolling windows ab 1926, inklusive der Great Depression. Er suchte nicht die durchschnittlich sichere Rate, sondern die schlechteste historische Startphase. Das Ergebnis: 4 % überlebten jede historische 30-Jahres-Periode. Die „sichere” Rate war also eine Worst-Case-Analyse, keine Durchschnittsprognose.
Die Trinity-Studie (1998) bestätigte das mit anderen Allokationen und führte Erfolgs-Wahrscheinlichkeiten ein: Bei 75 % Aktien und 25 % Anleihen überlebten 4 % in 95 % der historischen 30-Jahres-Fenster. Bei 50/50 waren es über 90 %. Die Studie popularisierte die Regel, änderte aber nichts an der Datenbasis: US-Markt, 1926 bis 1994, 30 Jahre.
| Startperiode | Allokation | Überlebenswahrscheinlichkeit 30 Jahre |
|---|---|---|
| 1929 (Crash) | 50/50 | 100 % bei 4 % SWR |
| 1965/66 (Inflations-Bear) | 50/50 | 100 % bei 4 % SWR |
| Alle Perioden 1926 bis 1994 | 75/25 | 95 % bei 4 % SWR |
| Alle Perioden 1926 bis 1994 | 50/50 | >90 % bei 4 % SWR |
Wer die Herkunft kennt, sieht sofort, wo die Regel bricht: an jeder der drei Bengen-Annahmen. US-Daten statt Europa, 30 Jahre statt 50, 1926 bis 1994 statt 2026. Die Safe Withdrawal Rate ist keine universelle Konstante, sondern eine Funktion ihres Datensatzes. Jede der drei Annahmen drückt die sichere Entnahmerate, wenn man sie an europäische Verhältnisse und längere Horizonte anpasst.
Warum 4 % für Europa und lange Horizonte sterben
Drei der Bengen-Annahmen passen für heutige deutsche Anleger nicht. Jede einzelne drückt die sichere Entnahmerate. Zusammen drücken sie sie auf unter 3,5 %.
US-Renditen vs. Europa-Renditen
Die historische US-Aktienrendite von 1900 bis 2023 liegt laut dem Credit Suisse Global Investment Returns Yearbook (Dimson, Marsh, Staunton) bei rund 6,7 % real pro Jahr. Die historische deutsche Aktienrendite im selben Zeitraum: rund 3,3 % real. Das ist weniger als die Hälfte, und es ist der Datenbasis der 4-%-Regel entzogen. Eine niedrigere Renditebasis trägt eine niedrigere SWR. Wer die reale vs. nominale Rendite vergleicht, sieht den ersten Hebel: Die 4 % basieren auf einem Markt, der historisch doppelt so schnell wuchs wie der deutsche.
Die Konsequenz: Für ein europaorientiertes Portfolio mit längerem Horizont gilt realistisch eine SWR von 3,0 bis 3,5 %, nicht 4,0 %. Die Lexikon-Tabelle zur Safe Withdrawal Rate nennt genau diese Spanne.
30 Jahre vs. 50 Jahre
Wer mit 65 in Rente geht, plant das Geld konservativ bis 95. Das sind 30 Jahre, genau Bengens Horizont. Wer mit 45 im FIRE-Szenario aussteigt, braucht es bis 95. Das sind 50 Jahre. Jedes zusätzliche Jahrzehnt senkt die historisch sichere SWR um 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte (Kitces 2015, Pfau).
| Entnahmezeitraum | Aktienanteil | Historisch sichere SWR (US, Bengen/Trinity) | Angepasst für Europa / langes FIRE |
|---|---|---|---|
| 30 Jahre | 50 % | ~4,0 % | ~3,3 bis 3,7 % |
| 30 Jahre | 75 % | ~4,2 % | ~3,5 bis 3,8 % |
| 40 Jahre | 75 % | ~3,7 % | ~3,0 bis 3,3 % |
| 50+ Jahre | 75 bis 90 % | ~3,5 % | ~2,8 bis 3,2 % |
Wer mit 4 % plant und 50 Jahre braucht, plant außerhalb des historisch abgesicherten Bereichs. Die Inflation tut ihr Übriges: Jedes Jahr, das länger läuft, verzehrt die inflationsangepasste Entnahme mehr Substanz, wenn die realen Renditen niedrig ausfallen.
Start-Bewertungsniveau (CAPE)
Bengen startete 1926. Seine bindenden Worst-Case-Startjahre lagen nicht 1929, sondern Mitte bis Ende der 60er (1966 bis 1968), kurz vor dem Inflations-Bear-Market der 70er. Der CAPE / Shiller-KGV lag damals bei rund 22 bis 24, also weit unter heute.
Heute, Stand 22.06.2026, liegt der Shiller-CAPE bei 41,6 (Quelle: multpl.com, Daten von Robert Shiller). Das ist einer der höchsten Werte der Geschichte, vergleichbar mit 2000 (43,8) und 2022 (36,9). Hohe Start-Bewertungen korrelieren mit niedrigeren Folge-Dekaden-Renditen und senken die SWR weiter (Pfau 2011, Karsten Jeske / EarlyRetirementNow).
Die Faustregel für Fortgeschrittene (europäisch adjustiert): CAPE > 30 am Start bedeutet SWR eher 3,0 %, CAPE < 20 eher 3,5 %. Die 4 % sind keine Konstante, sondern eine Funktion der Startbewertung. Bei einem CAPE von 40+ liegt die historisch sichere SWR eher bei 2,8 bis 3,0 %.
Das Sequenzrisiko: warum die Reihenfolge den Ruin macht, nicht der Durchschnitt
Das Sequenzrisiko ist der Mechanismus, der eine gute Durchschnittsrendite mit einer guten Entnahmerate kurzschließt. In der Ansparphase glättet der Cost-Average-Effekt die Reihenfolge aus: Stürzt der Markt, kaufst du billig, und der nächste Aufschwung kompensiert. In der Entnahmephase gibt es keine neuen Einzahlungen. Jeder Anteil, den du im Crash verkaufst, nimmt nie wieder am Aufschwung teil.
Konkretes Beispiel mit identischen Renditen in unterschiedlicher Reihenfolge — 500.000 Euro Start, 20.000 Euro Entnahme (jährlich um 2 % Inflation erhöht), dieselben 30 Jahresrenditen: zehn schwache Jahre mit im Schnitt minus 3 %, zwanzig starke mit plus 10 %, geometrisches Mittel 5,5 % p.a.
| Szenario | Reihenfolge der Renditen | Ergebnis |
|---|---|---|
| A: Starke Dekade zuerst | erst 20 starke Jahre (+10 %), dann 10 schwache (−3 %) | ~1,23 Mio. € nach 30 Jahren |
| B: Schwache Dekade zuerst | erst 10 schwache Jahre (−3 %), dann 20 starke (+10 %) | leer nach 22 Jahren |
Gleiche Renditen, gleiche Entnahme, gleicher Start — nur die Reihenfolge unterscheidet sich. In Szenario B trifft die schwache Dekade die ersten zehn Jahre, während die Entnahme weiterläuft: Das Depot schrumpft von 500.000 auf rund 176.000 Euro, bevor das erste starke Jahr kommt. Die +10-%-Jahre ab Jahr 11 wirken dann auf diese kleine Basis, die inflationsangepasste Entnahme bleibt aber absolut und wächst weiter — nach 22 Jahren ist das Depot leer. In Szenario A fällt dieselbe schwache Dekade ans Ende, auf ein längst gewachsenes Depot, das den Einbruch mühelos trägt.
Die Schwelle: Erlebt das Depot in den ersten 10 Entnahmejahren einen Drawdown von über 20 % und entnimmst du starr 4 % weiter, sinkt die 40-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit von 94 % auf 72 % (Kitces 2015, „Resolving the Paradox of Safe Withdrawal Rates”). Der Max Drawdown der Startphase ist einflussreicher als die mittlere Rendite über 30 Jahre.
Dynamische Entnahme: Guardrails und die 10-Prozent-Regel
Die starre 4-%-Regel ist der einfachste, aber auch der gefährlichste Plan. Dynamische Entnahme, also Anpassung an den Depotstand, kostet wenig Komfort und bringt viel Sicherheit. Für Fortgeschrittene ist das der praktische Hebel.
Die Kitces-Guardrails (2015) funktionieren so: Reduziere die Entnahme um 10 %, wenn das Depot seit Start über 20 % im Drawdown liegt. Erhöhe um 10 %, wenn das Depot über 50 % über Start liegt. Der Effekt: Die 40-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit steigt von 72 % zurück auf 94 % — genau der Wert, den starres 4 % im Sequenzrisiko-Szenario verliert. Und das bei einer Anpassung, die im Median nur in 3 bis 4 von 40 Jahren greift.
Die Guyton-Regeln (Guyton & Klinger 2006) formalisieren das weiter: vier Regeln (Withdrawal Rule, Portfolio Management Rule, Capital Preservation Rule, Prosperity Rule), die Entnahme, Rebalancing und Kapitalerhaltung an feste Schwellen koppeln. Für sehr fortgeschrittene Leser eine Methode, nicht ausführlich hier abgeleitet.
Vanguard-Research (2017) zeigt: Eine jährliche 1-%-Anpassung der Entnahme an die Marktphase verbessert die Erfolgswahrscheinlichkeit um rund 10 Prozentpunkte, ohne nennenswerten Konsumverzicht.
| Strategie | Überlebenswahrscheinlichkeit 40 Jahre | Median-Endkapital | Durchschnittliche Entnahme |
|---|---|---|---|
| Statisch 4,0 % | 72 % | ~280.000 € | 20.000 €/Jahr |
| Kitces-Guardrails (3,25 % Start, dynamisch) | 94 % | ~520.000 € | ~19.500 €/Jahr |
| Statisch 3,25 % | 96 % | ~610.000 € | 16.250 €/Jahr |
Dynamisch schlägt statisch bei vergleichbarer mittlerer Entnahme. Die Südamerika-Reise wird in einem Crash-Jahr verschoben, nicht die Miete. Luxusentnahme variabel, Basiskosten fix.
Die Bucket-Strategie: drei Töpfe als Sequenzrisiko-Versicherung
Dynamische Regeln wirken, aber sie erfordern Disziplin in der Krise. Die Bucket-Strategie macht das Sequenzrisiko mechanisch statt psychologisch. Sie ist die operationale Umsetzung der Guardrails.
Drei Töpfe: Cash (1 bis 2 Jahresentnahmen in Tagesgeld oder Geldmarktfonds), Sicherheit (3 bis 10 Jahresentnahmen in kurzlaufenden Anleihen oder Festgeld, alternativ ein Anleihen-ETF), Wachstum (der Rest im Aktien-ETF). Die Mechanik: In Crash-Jahren wird nur aus Cash und Sicherheit entnommen, der Wachstums-Topf bleibt unangetastet und kann sich erholen. In guten Jahren wird der Cash-Topf aus dem Wachstums-Topf wieder aufgefüllt. Das ist eine automatisierte kontrazyklische Allokation.
Der Preis der Versicherung: rund 0,4 % p.a. Opportunitätskosten aufs Gesamtportfolio, weil der Cash-Anteil weniger rendet als Aktien. Das ist die Versicherungsprämie, nicht ein Mangel. Die Entnahmestrategie, die das Lexikon beschreibt, rechnet das vor.
Die Cash-Quote ist kein Ziel, sondern ein dynamischer Zustand. Sie wird in guten Jahren hochgefahren, in Krisen abgebaut. Wer das Rebalancing zwischen den Töpfen mechanisch regelt, nimmt sich die Entscheidung in der Krise ab.
Monte-Carlo: warum eine Zahl nie reicht
Die 4-%-Regel ist eine historische Beobachtung, keine Wahrscheinlichkeit. Bengen hatte rund 40 rolling windows (jährlich rollierende 30-Jahres-Fenster ab 1926). Eine Monte-Carlo-Simulation in der Finanzplanung erzeugt 10.000 Pfade und zeigt, was in 95 % oder 90 % der Fälle passiert.
Auf die Entnahme angewandt: Statt „4 % sind sicher” heißt die Aussage dann „Bei 3,25 % Startentnahme überleben 95 % der Pfade 40 Jahre, bei 4,0 % nur 72 %”. Das ist die ehrlichere Art, weil sie Unsicherheit quantifiziert statt sie wegzurechnen.
Grenzen: Standard-Monte-Carlo unterschätzt Fat Tails und Volatilitäts-Clustering. Reale Aktienrenditen zeigen mehr extreme Ereignisse als die Normalverteilung. Block-Bootstrap, also historische Rendite-Blöcke statt Zufallsverteilung, ist die realistischere Variante.
Der konkrete Empfänger: Wer am Anfang der Entnahme steht, sollte nicht nach der SWR fragen, sondern nach dem 5. Perzentil des Endkapitals bei seiner Entnahmerate. Wenn das immer noch positiv ist, ist der Plan robust.
Steuern: die hässliche zweite Hälfte der Entnahme
Die gesamte SWR-Literatur ist brutto. In Deutschland zahlt der Entnehmer auf jeden realisierten Gewinn 26,375 % Abgeltungsteuer, minus Teilfreistellung, minus Freistellungsauftrag. Die steueroptimale Entnahmereihenfolge kann über 20 Jahre Entnahme 30.000 bis 50.000 Euro sparen, mehr als jede Produktoptimierung im Aufbau.
Brutto vs. netto: Bei rund 60 % Gewinnanteil im verkauften Anteil und 18,46 % effektivem Steuersatz auf Aktien-ETF-Gewinne (26,375 % mal 0,70 nach 30 % Teilfreistellung) werden aus 4 % brutto nur rund 3,6 % netto. Wer seine SWR brutto plant, überentnimmt netto.
Die fünf Hebel in Reihenfolge:
- Freistellungsauftrag jährlich voll ausschöpfen. Der Sparerpauschbetrag liegt bei 1.000 Euro für Singles, 2.000 Euro für Ehepaare. Bei 30 % Teilfreistellung sind das 1.429 Euro brutto steuerfrei realisierbar. Die gesparte Steuer kumuliert über 30 Jahre auf rund 7.900 Euro (Single), ohne Zinseszins.
- Verlustverrechnung zuerst aufbrauchen. Aufgebaute Verluste im Broker-Verlustverrechnungstopf reduzieren steuerpflichtige Gewinne direkt, bevor Gewinne realisiert werden.
- Günstigerprüfung via Anlage KAP. Wenn das Gesamteinkommen (Rente plus Kapitalerträge plus sonstige Einkünfte) so niedrig ist, dass der persönliche Grenzsteuersatz unter 25 % liegt, ist die Abgeltungsteuer höher als die tatsächlich geschuldete Einkommensteuer. Grobe Schwelle für Ehepaare: zu versteuerndes Gesamteinkommen unter 42.000 bis 48.000 Euro inklusive Kapitalerträge.
- FIFO-Falle steuern. Die FIFO-Methode (§ 20 Abs. 4 EStG) zwingt zur Veräußerung der ältesten, gewinnreichsten Anteile zuerst. Depot-Splitting auf mehrere ISINs oder Broker gibt steuerliche Flexibilität zurück.
- Vorabpauschale anrechnen. Jede je gezahlte Vorabpauschale erhöht die steuerliche Kostenbasis. Beim Broker prüfen, sonst Doppelbesteuerung.
Konkretes Beispiel: Ein Ehepaar mit 600.000 Euro Depot, 24.000 Euro geplanter Jahresentnahme. Gesamtkostenbasis 240.000 Euro, also 60 % unrealisierte Gewinne.
| Ansatz | Jährliche Steuer | Über 20 Jahre kumuliert | Netto-Entnahme |
|---|---|---|---|
| Naiv (gleichmäßig verkaufen) | ~2.659 € | ~53.180 € | 21.341 €/Jahr |
| Optimiert (5 Hebel) | ~1.160 € | ~23.200 € | 22.840 €/Jahr |
| Delta | ~1.499 €/Jahr | ~30.000 € | +1.499 €/Jahr |
Der Timing-Effekt: Gewinne in einem Drawdown-Jahr realisieren, nicht im Hoch. Der absolute Gewinn ist kleiner, die Steuer niedriger. Entnahmeflexibilität hat steuerlichen Wert.
Die konkrete Entnahmeregel für Fortgeschrittene
Kein Rezept, aber eine kalibrierte Ausgangslage, die alle vorherigen Abschnitte zusammenführt. Drei Zahlen:
- Startrate: 3,25 % des Startportfolios, nicht 4 %. Bei CAPE über 30 am Start (aktuell 41,6) oder Horizont über 40 Jahre: 3,0 %. Bei CAPE unter 20: 3,5 %.
- Dynamische Regel: Kitces-Guardrails. 10 % Kürzung bei Depotstand über 20 % unter Start, 10 % Erhöhung bei über 50 % über Start.
- Cashpuffer: 2 Jahresentnahmen in Tagesgeld oder Geldmarktfonds, aufgebaut in den letzten 3 Ansparjahren. Versicherungsprämie rund 0,4 % p.a. Opportunitätskosten.
Konkret, bei aktuellem CAPE von 41,6 (also die 3,0-%-Stufe): 500.000 Euro Startdepot. 15.000 Euro Startentnahme im Jahr (3,0 %), inflationsangepasst. Cashpuffer 30.000 Euro (2 Jahresentnahmen). Bei Crash über 20 %: 13.500 Euro (minus 10 %). Bei Hoch über 50 %: 16.500 Euro (plus 10 %). Über 40 Jahre Monte-Carlo, 5. Perzentil: Depot überlebt in über 95 % der Pfade.
Quellen
- Bengen, W. (1994): Determining Withdrawal Rates Using Historical Data. Financial Planning Association.
- Cooley, Hubbard, Walz (Trinity Study, 1998): Sustainable Withdrawal Rates from Retirement Portfolios. Journal of Financial Planning.
- Kitces, M. (2015): Resolving the Paradox of Safe Withdrawal Rates — Is the Floor Really the Ceiling? kitces.com.
- Pfau, W. (2011): Safe Withdrawal Rates and the Valuation of the U.S. Stock Market. Journal of Financial Planning.
- Guyton, J. & Klinger, W. (2006): Decision Rules and Maximum Initial Withdrawal Rates. Journal of Financial Planning.
- Vanguard Research (2017): Framework for constructing dynamic withdrawal strategies.
- Dimson, E., Marsh, P., Staunton, M.: Credit Suisse Global Investment Returns Yearbook. Historische Renditen USA vs. Deutschland 1900 bis 2023.
- Robert Shiller / multpl.com: Shiller-CAPE, Stand 22.06.2026 (41,58).
- BMF: Sparerpauschbetrag, Teilfreistellung, Vorabpauschale. Stand 2026.
- § 20 Abs. 4 EStG (FIFO-Regelung).
Keine Anlageberatung. Die Zahlen sind historische Analysen und Simulationen, keine Garantie für künftige Ergebnisse. Individuelle Planung mit Steuerberater empfohlen.